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Die Hauptaussage der Superkompensation lautet: Training und Regeneration bilden eine Einheit.
Folgende Grafik soll zeigen, wie im Sport der Effekt der Superkompensation ausgenutzt werden kann:

1. Ausgangsniveau Stellt die Situation dar, in der sich der Trainierende vor dem Training befindet.
2. Training Dem Körper wird ein Reiz in Form von Training gesetzt.
3: Ermüdung Während des Trainings nimmt die Leistungsfähigkeit ab.
4. Erholung Nach dem Training erholt sich der Körper. Je intensiver trainiert wurde, desto länger dauert die Erholung.
5. Superkompensation Die Superkompensation, auch "Mehrausgleich" genannt, soll den Organismus vor einer erneuten Belastung (Training) schützen. Falls nicht wieder trainiert wird, erfolgt eine Rückkehr auf das Ausgangsniveau. Am effektivsten wird die Superkompensation ausgenutzt, wenn der nächste Trainingsreiz auf dem höchsten Punkt des Mehrausgleichs stattfindet.
Wie lange dauert die Erholung nach einem Training? Diese Frage ist in der Sportwissenschaft noch nicht vollständig geklärt. Man geht deshalb von folgenden Richtwerten bei sportlich aktiven Personen aus:
- Extensives Ausdauertraining (z.B. Langstreckenlauf): 12h
- Intensives Ausdauertraining (z.B. 1h Step-Aerobic): 24h
- Muskelstoffwechseltraining: 24h
- Muskelquerschnittstraining (z.B. Mehrsatztraining): 48 - 72h
Der Muskel wächst nicht etwa während des Trainings, sondern während seiner Ruhephase. Deshalb ist es wichtig, dem Muskel Zeit zu geben, sich zu erholen. Mit steigender Trainingserfahrung merkt man immer besser, wann sich der Körper genügend erholt hat, um einem neuen Trainingsreiz ausgesetzt zu werden.
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