Kreatin für den Muskelaufbau
Die Entscheidung, dass Kreatin weiterhin als legale Ergänzungsnahrung eingesetzt werden darf, wurde im
Jahr 1998 durch das IOC bestätigt. Gründe für die Entscheidung waren insbesondere, dass Kreatin vom Körper selbst
produziert wird, und dass der Mensch durch die tägliche Ernährung ebenfalls Kreatin zu sich nimmt.
Kreatin wird schon sehr lange erfolgreich im Sport eingesetzt. Es führt besonders im anaeroben Bereich
zu signifikanten Leistungssteigerungen. Dazu gehören Krafttraining, Muskelaufbautraining, Sprints und allgemein
kurze und sehr intensive Belastungen. Aber auch im Ausdauertraining werden die positiven Eigenschaften von
Kreatin für eine schnellere Regeneration erfolgreich genutzt.
Kreatin dient als Zwischenprodukt im Energiestoffwechsel des menschlichen Körpers. Das Kreatin erhöht
den Energielevel innerhalb der Muskelzellen. Aus Kreatinphsophat wird ATP (=Adenosin Tri-Phosphat) gebildet, die einzige
Energiequelle, die eine Muskelkontraktion überhaupt ermöglicht.
Konkret kann ein Sportler von Kreatin folgendes erwarten:
- Leistungssteigerung um 15% - 20% im Rohkraftbereich
- Verbesserung der Sprintleistung
- Gewichtszunahme von zwei bis vier Kilogramm aufgrund von Wassereinlagerung, bei längerer Supplementierung
durch Bildung von Muskeleiweiss
- Erhöhtes Muskelvolumen
- Verbesserte Proteinsynthese
Nebst diesen objektiv sichtbaren Auswirkungen hat Kreatin viele weitere Effekte, die sich die Schulmedizin längst
zu Nutze macht. Stärkung des Immunsystems, Zellschutz, verbesserung der Genesung nach Krankheit (Rekonvaleszenz) und
Förderung der Heilung nach Knochen- oder Knorpelschäden sind nur einige Beispiele für sinnvolle Einsatzgebiete von Kreatin.
Auch im Freizeitsport macht die Einnahme von Kreatin Sinn, insbesondere dann, wenn der Muskelaufbau
zum Ziel gesetzt wird.
All diese Eigenschaften machen Kreatin zur beliebtesten und erfolgreichsten Ergänzungsnahrung weltweit.
Weiterführende Links:
Ein FAQ über Kreatin
Wikipedia
Kreatin im Sporternährungsblog
|