Muskelaufbau und das Studienproblem: Studien vs. Erfahrung! Teil II

In der Fitnessszene ist seit Jahren ein gewisser Trend zu sehen. Langjährige Erfahrungen und Meinungen erhalten immer weniger Bedeutung. Dahingegen gewinnen aussagen, die mit Studien untermauert werden immer mehr an Zuspruch. Wissenschaftlich betrachtet ist dies der richtige Weg, doch ist diese Sichtweise für den normalen Sportler wirklich sinnvoll? Wir möchten dir unsere Gedanken zum Thema erläutern. Im ersten Teil haben wir dir eine übergreifende Einsicht in das Thema Studien in der Wirtschaft gegeben. Im zweiten Teil möchten wird das Thema Erfahrung in diesen Zusammenhang bringen – viel Spaß!

Im ersten Teil dieses Artikel hast du bereits feststellen können, dass das Thema Studien recht komplex ist. Studien und dessen Qualität lassen sich häufig von Leihen nur schwer beurteilen und die Industrie macht sich diese Unwissenheit zu nutze. Auf dieser Grundlage möchten wir das Thema Erfahrung für Sportler mit der Studienthematik verbinden. Diese Sichtweise wird dir dabei helfen auf was du als Sportler deinen Fokus setzen solltest.

Wissenschaft vs. Erfahrung?

In der Fitnessszene wird gerne mit Studien argumentiert. Was spricht dagegen, denn eine wissenschaftliche Diskussion ist ja ein Gewinn für alle – oder? Naja, genau hier greifen die Probleme aus dem ersten Artikelteil. Der Großteil aller Studiogänger und Sportler können mit Studien eigentlich nicht viel anfangen und dass ist auch gar nicht schlimm, denn nicht jeder muss etwas mit der Wissenschaft am Hut haben – aber trotzdem wird fleißig zitiert und argumentiert. Dabei entstehen dann nicht nur interessante Mythen, sondern natürlich auch gefährliches Halbwissen.

Wir schon erwähnt, sind viele firmenfinanzierten Studien ohnehin nicht wirklich relevant, da diese nur als Marketing-Zweck verwendet werden. Selbst anerkannte Autoren und Wissenschaftler lassen sich vom Geld locken und kritzeln ihren Namen unter eine Arbeit. Dass soll nicht bedeuten, dass es keine guten Arbeiten gibt, viel mehr nochmal verdeutlichen, dass eine Bewertung häufig für den Leihen einfach schwierig sein kann. Aber was macht man, wenn man sich wissenschaftlich nicht so gut auskennt? Es gibt 2 Möglichkeiten.

Möglichkeit 1 – Studien-Analyse!

Diese Möglichkeit werden wahrscheinlich die wenigsten wirklich umsetzen. Zum einen kannst du den Umgang mit Studien lernen, dich in die Materie einarbeiten, viele Arbeiten lesen und Qualität kennenlernen. Hierzu gibt es viele Bücher und Anleitungen, um in die Wissenschaft zu schnuppern und so selbst Bewertungen vorzunehmen – auf die Spitze lässt sich dies mit Anfragen bei Universitäten treiben. Jede Uni wird sich freuen dir Quellen zu nennen, wie du wissenschaftliches Arbeiten lernen kannst. Mein Tipp, wenn du Interesse an so etwas hast. Suche dir Namenhafte Bücher aus dem Ernährungs- und Sportbereich. In diesen Büchern suchst du dir eine Thematik, die dich sehr interessiert und schlägst die Quellen der Aussagen und Texte nach. Einiges wird nicht frei zugänglich sein – vieles lässt sich allerdings mit ein bisschen Recherche finden. Jetzt hast du ein für dich interessantes Thema (sehr wichtig) und ließt dir die Arbeit durch, nebenbei suchst du nach Bewertungskriterien und Qualität von Studien und arbeitest deine erste Studie anhand dieser Kriterien ab. So hast du einen ersten Start, ohne dich mit vielen Grundlagen rumzuschlagen. Danach suchst du vergleichbare Studien zur Thematik und vergleichst diese - du machst sozusagen deine eigene Metaanalyse, wenn auch nicht wirklich wissenschaftlich. So arbeitest du dich in eine Thema ein und bekommst ein Gefühl dafür was getan wird, welche Fehler in einem Bereich entstehen und welche Autoren wie argumentieren. Eines sollte klar sein, du musst Spaß daran haben solche Studien zu lesen und dir Ergebnisse anzuschauen und zu vergleichen, ansonsten wirst du deine Zeit nur verschwenden. Genau hier ist das Problem! Solche Analysen fressen viel Zeit, Zeit die du als Sportler auch anders nutzen kannst.

Möglichkeit 2 – Erfahrung sammeln!

Der zweite Weg ist jener, den ich über 90% aller Sportler empfehlen würde. Dabei geht es um Erfahrung sammeln. Glücklicherweise betreiben die meisten Sportler genau diese Möglichkeit 2. Es geht darum seine eigenen Erfahrungen zu sammeln und diese umzusetzen. Natürlich macht es keinen Sinn sich alles von Grund auf selbst beizubringen und ein bestimmter Wissensstand ist einfach wichtig um Fehlern und Problemen aus dem weg zu gehen. Wenn dein Wissensstand im Bereich Ernährung und Training 0 wäre hättest du keine Chance irgendetwas zu erreichen.

Es geht darum deine und die Erfahrung anderer zu nutzen!

Daher schreiben und empfehlen wir unseren Lesern immer Grundlagen und Dinge, die sich schon lange durch wissenschaftliche, aber auch Erfahrungsbedingte Ergebnisse manifestiert haben. Die Chance dass du durch Jahrzehnte lange Erfahrung von hunderttausenden Athleten, ebenfalls gute Ergebnisse beim Muskelaufbau erhalten wirst, wenn du beispielsweise Grundübungen ausführst und den Muskel durch ein gutes technisches Training reizt ist extrem hoch. Deshalb macht es Sinn solche Systeme für dich zu testen. Jetzt kommt deine Erfahrung ins Spiel und du solltest dir Fragen stellen wie: „Funktioniert es auch bei mir? Wie könnte ich das Ganze für meine Bedürfnisse anpassen? Gibt es Möglichkeiten kleine Stellschrauben zu verbessern? Führe ich eine Methode wirklich so aus, wie sie angedacht ist? Was gibt es für Alternativen?“ usw. Natürlich kannst du trotzdem Studien lesen etc. doch der Fokus liegt mehr auf dem „Machen“ und genau dass ist es was einen Sportler voranbringt. Die Theorie ist schön und gut, wer allerdings nicht praktisch umsetzt, der wird als Sportler nichts erreichen. Genau aus diesem Grund haben die meisten Profisportler Coaches, die ihnen sagen was sie zu tun haben. Es geht ihnen nicht darum wie sie einen Weg gehen – den besten Weg sollen andere für sie finden. Es geht nur um das Ergebnis. Als Hobbysportler musst du einen Mittelweg gehen, der allerdings klar auf die Erfahrung und Ausführung zielen sollte.

Ein abschließendes Wort!

Verliere dich nicht, wie viele andere heutzutage im Theoriechaos, vor allem wenn die Theorie evtl. oft gar nicht das aussagt, was viele denken. Es geht darum einen gesunden Mix aus Wissen und Praxis zu kombinieren. Dabei solltest du als Hobbysportler immer den Fokus auf die Praxis legen. Wenn du dich gerne mit der Theorie hinter Dingen beschäftigst ist dass super, doch vergiss einfach nicht, dass du dadurch deine Leistung, den Muskelaufbau und deinen Körper nicht wirklich beeinflussen kannst. Studien und Ergebnisse aus der Wissenschaft sind nicht immer dass, für was sie viele halten, daher hinterfrage auch solche Ergebnisse immer!

< Autor: Melodie Parker
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