3 Gründe, warum du mehr „böses Fett“ essen solltest!

Um die Thematik der Nahrungsfette ranken sich viele Mythen und es ist keine Aussicht auf Besserung. Doch wie schlecht und wie böse sind Fette wirklich? Und warum können gerade die vermeintlich bösen Fette am Ende doch so gut sein und die eigentlich guten Fette die bösen Buben der Ernährung? Wir haben uns das einmal angeschaut. Bevor wir jedoch tiefer in die Thematik gehen, müssen wir uns die grundsätzlichen Eigenschaften der Fette noch einmal genauer anschauen.

Essentielle mehrfach-ungesättigte Fettsäuren

Essentielle Fettsäuren müssen wir mit unserer Ernährung zuführen. Alleine der Name sagt ja bereits aus, dass diese Fette unentbehrlich sind und wir auf Dauer nicht ohne gesundheitliche Probleme zu riskieren auf sie verzichten können. Daher sollten wir darauf achten, regelmäßig Omega-3-Fettsäuren (Fisch, Leinöl, Algen) und Omega-6-Fettsäuren (Samen, Getreide und verschiedene Öle) zuzuführen. Beide benötigt der Körper dringend für eine volle Funktionsfähigkeit.

Einfach-ungesättigte Fettsäuren

Einfach-ungesättigte Fettsäuren kennt man wohl am ehesten aus der mediterranen Ernährung und gerade das Olivenöl bzw. die Olivenfrucht ist voll mit diesen wertvollen Fettsäuren. Sie halten uns gesund und haben vielfältige Eigenschaften die sich positiv auf unsere Gesundheit auswirken. Ein regelmäßiger Verzehr von Avocados und Mandeln oder Macadamias ist daher alles andere als verkehrt.

Gesättigte Fettsäuren

Die gesättigten Fettsäuren genießen noch immer der Ruf hauptverantwortlich für die Entstehung von Herz-Kreislauf-Erkrankungen zu sein. Daher wird uns abgeraten, fettes Fleisch zu essen und auch fette Milchprodukte und Butter sowie Butterschmalz, sollten am besten gar nicht auf unseren Teller kommen, wenn wir es mit unserer Gesundheit gut meinen.

Problem 1: Mehrfach-ungesättigte Fettsäuren und freie Radikale

Gerade die als so gesund geltenden mehrfach-ungesättigten Fettsäuren sind sehr instabil. Das bedeutet, dass die vielen Doppelbindungen zu einem Angriff freier Radikale geradezu einladen. Und das wiederum führt natürlich dazu, dass hier weitere Probleme entstehen, wenn wir nicht ausreichend antioxidative Nährstoffe zuführen. Unser Tipp: Wir müssen den Bedarf an essentiellen Nährstoffen decken - mehr aber auch nicht. Die restliche Fettzufuhr sollte besser über einfach-ungesättigte Fettsäuren laufen.

Problem 2: Gesättigte Fettsäuren sind neutral

Streng genommen ist das kein Problem, sondern eine Tatsache die man sich zu Nutze machen sollte. Denn gesättigte Fettsäuren haben zwar keinen gesundheitlich direkten Nutzen für uns, allerdings sind sie als neutrale Energielieferanten anzusehen. Der Abbau gesättigter Fettsäuren geht in unserem Körper am einfachsten. Wir müssen diese Fettsäuren also nicht verteufeln. Große Mengen gesättigter Fettsäuren werden immer erst dann zum Problem, wenn man sich gleichzeitig stark überkalorisch und kohlenhydratreich ernährt. Aber dann ist unterm Strich sowieso alles suboptimal.

Problem 3: Fett und Testosteron

Wenn wir zu wenig gesättigte Fettsäuren zu uns nehmen, können wir nicht optimal Testosteron bilden. Das ist natürlich nicht optimal. Gleichzeitig ist es jedoch sogar so, dass ein Zuviel an mehrfach-ungesättigten Fettsäuren in einer direkten Verbindung mit einer Reduktion des Testosteronspiegels steht. Daher macht eine Reduktion übermäßiger Zufuhrmengen essentieller mehrfach-ungesättigter Fettsäuren bei gleichzeitigem Anheben der Menge zugeführter gesättigter Fettsäuren durchaus Sinn.

Fazit:

Gesättigte Fettsäuren haben keinen tollen Nutzen für unsere Gesundheit, wie dies etwa bei einfach-ungesättigten Fettsäuren oder mehrfach-ungesättigten Fettsäuren der Fall ist. Dennoch sollte man nicht den Fehler machen, gesättigte Fettsäuren ganz aus seiner Ernährung streichen zu wollen.
Tags: Fat high-fat keto
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