4 Tipps für den Umgang mit unsymmetrischen Muskelpartien!

Top Fitnessmodels haben mit Ausnahmen meist nur eine sehr geringe Asymmetrie der Muskulatur vorzuweisen. Eine gewisse Asymmetrie der Muskulatur ist meistens gegeben, mal mehr, mal weniger. In diesem Artikel möchten wir dir Tipps geben, was du gegen eine Asymmetrie tun kannst.

1. Training anpassen

Der einzige wirkliche Faktor, der an einer asymmetrischen Muskelausprägung ansetzen und etwas dagegen bewirken kann, ist das Training. Besonders als Anfänger kann es sein, dass du beispielsweise Muskelgruppen deiner rechten oder linken Körperhälfte stärker trainierst. Wird Muskulatur stärker beansprucht und ein Reiz gesetzt, wächst diese. Trainierst du beispielsweise den rechten Bizeps härter und intensiver als den linken, kann es sein, dass der rechte Bizeps größer und praller ist. An dieser Stelle hilft nur eines – durch gezieltes Training gegenwirken. Du musst deine Muskelgruppen ausbalanciert trainieren, um eine symmetrisches Ergebnis zu erhalten. Allerdings liegt eine Asymmetrie häufig nicht am Training, sondern an der genetischen Veranlagung. dann wird auch das Training meist nicht helfen. Wo keine Muskelzellen vorhanden sind und/oder die Anordnung der Muskelfasern nicht „normal“ angeordnet ist, kann der Muskel auch nicht aufgebaut werden.

2. Bei genetischer Veranlagung ästhetische Reize setzen

Ästhetische Reize zu setzen kann sehr viel Sinn machen. Zu Beginn hört sich das Ganze evtl. etwas seltsam an, dabei kann dieser Aspekt extrem sinnvoll sein. Wer mit seiner Symmetrie der Muskulatur nicht zufrieden ist, kann bewusstes Training einsetzen, um den ästhetischen Faktor zu verbessern. Methoden wären an dieser Stelle beispielsweise, die bestimmte Muskelgruppe nicht zu stark auszuprägen, um sie in den Schatten anderer zu stellen. Auch der Fokus des Trainings von umliegenden Muskelgruppen, kann den Muskel symmetrischer wirken lassen. Natürlich funktionieren diese Methoden nicht bei allen Muskelgruppen und häufig macht es auch keinen Sinn – aber was kannst du dann tun?!

3. Sich damit abfinden!

Die einfachste, unkomplizierteste und auch für den Sportler psychisch beste Methode, ist das „Abfinden“. An deinen genetischen Voraussetzungen wirst du meist nichts ändern können. Auch wenn du ästhetische Reize setzt, wird man häufig die Asymmetrie von außen sehen. Aber ist das unbedingt schlimm? NEIN! Wie schon in der Einleitung des Artikels erwähnt, haben sehr viele Sportler einen asymmetrischen Körper und das ist auch nicht schlimm. Umso mehr du dich auf deine unsymmetrische Muskulatur fixierst, desto größer kann die psychische Belastung dadurch werden. Finde dich einfach damit ab, wie deine Muskulatur aussieht – es ist der einfachste Weg!

4. Als Vorteil nutzen!

Ein unsymmetrischer Körper muss nicht unbedingt ein Nachteil sein. Viele Fitnessmodels und auch Hobbyathleten benutzen bewusst asymmetrische Muskulatur als „Markenzeichen“ und als positiver Schönheitsmakel. Beispielsweise ist eine symmetrische Bauchmuskulatur meist schon eher die Ausnahme, allerdings macht das auch nichts, denn durch diesen „Schönheitsfehler“ wirkt der Körper oft sogar interessanter.

Fazit

Eine unsymmetrische Muskulatur zu besitzen ist nicht schlimm. Sei dir darüber bewusst, dass die meisten Athleten nicht komplett symmetrisch sind und alle ihre „Problemzonen“ besitzen. Wenn dich die Asymmetrie stört, dann versuche durch ein gezieltes Training der Muskulatur oder eine ästethische Reizsetzung etwas dagegen zu tun. Häufig lässt sich jedoch nicht wirklich dagegen vorgehen. Aus diesem Grund ist die Akzeptanz der Genetik meist der beste und einfachste Weg für einen Athleten. Vielleicht kannst du deine Asymmetrie ja sogar als dein „Markenzeichen“ nutzen! Auch fällt anderen dein „Schönheitsfehler“ evtl. gar nicht auf oder sie stört es nicht. Mach dir nicht zu viele Gedanken! Autor: Melodie Parker
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