Dein perfektes Trainingsprogramm!

Dein perfektes Trainingsprogramm!
Heutzutage ist es gar nicht mehr so einfach, das für sich passende Programm zu finden. Früher schien das irgendwie leichter. Man ging ins Studio, hat Gewichte bewegt, gegessen, geschlafen und wieder von vorne. Heute gibt es dutzende Diskussionen über Volumen oder HIT, hochfrequent oder selten oder Programme mit ganz speziellen Namen wie FST-7 oder ähnlichen. Dann gibt es noch Programme die vermeintlich den gleichen Namen tragen und scheinbar wohl auch noch recht ähnlich aussehen, wie P.I.T. oder PITT-FORCE. Oder vielleicht doch besser ein Programm das sich an bekannten Powerlifting Programmen orientiert wie Westside Berbell oder 5/3/1? Da ist es doch vollkommen klar, dass man schnell den Überblick verliert und nicht mehr richtig weiß was richtig ist und sich permanent darüber Gedanken macht, ob man nicht doch noch etwas besser machen könnte!? Doch wie findet man denn nun wirklich das richtige Programm für sich selbst?

Schritt 1: Wie fortgeschritten bist du?

Hier geht es zunächst einmal um die Frage, wie fortgeschritten du bist? Wie lautet dein Trainingsalter? Welche Fortschritte konntest du in der Zeit verbuchen und wie „fit“ bist du in den wichtigsten Übungen? Das sollte zunächst einmal geklärt werden, bevor du mit irgendeinem Programm startest. Ein Anfänger benötigt schlichtweg kein Spezialprogramm oder keine speziellen Strategien. Alles zu seiner Zeit. Für einen Anfänger ist es wichtig, die Übungen und den Umgang mit Lang- und Kurzhanteln zu erlernen, überhaupt regelmäßig zu trainieren und zu versuchen sich linear zu steigern. Und das möglichst kontinuierlich und mit regelmäßigem Trainingsreiz von 2-3 Einheiten pro Woche und Übung. Der Klassiker hierfür ist wohl das von Mark Ripptoe empfohlene Starting Strength Programm. Hier kann ein Anfänger die wichtigen Übungen erlernen und seine ersten Fortschritte machen. Und zwar so lange, wie es geht!

Schritt 2: Der eigene Alltag

Der persönliche und individuelle Alltag entscheidet. Was bringt einem die Gewissheit, dass ein fünfmaliges Training einer Muskelgruppe pro Woche möglicherweise die beste Option darstellt, wenn man selbst nur drei Einheiten pro Woche in den eigenen Arbeitsalltag einbringen kann, ohne diesen dabei vollkommen auf den Kopf stellen zu müssen. Denn das Training sollte sich immer an den Alltag anpassen und nicht umgekehrt. Egal wie ernst man es meint und wie ernst man es nimmt. Denn langfristig wird es nicht gut gehen. Und gerade die Langfristigkeit ist extrem entscheidend für den Erfolg eines Trainingsprogrammes.

Schritt 3: Die eigene Mentalität

Bist du jemand der sich an Regeln und Vorgaben halten kann und der sein Ego an der Tür abgeben kann und auch mal unter den eigenen Möglichkeiten bleiben kann im Training, im Sinne der Progression? Oder bist du einer von den Typen die, sobald sie im Studio angekommen sind, vollkommen in den „Selbstzerstörungsmodus“ schalten - selbst dann, wenn sie wissen, dass das vielleicht gar nicht notwendig ist für weitere Fortschritte? Aber alles unter 110% fühlt sich einfach nicht befriedigend an? Auch das solltest du unbedingt für dich klären. Denn ein Programm wie beispielsweise HST oder Sheiko für Kraftzuwächse sind nichts für Personen die immer an ihre Grenzen gehen „müssen“. Und der strategische Trainierer, der die ganze Sache etwas objektiver betrachtet, wird auf der anderen Seite mit Trainingssystemen wie DoggCrapp oder ähnlichen nicht viel anfangen können. Und auch hier gilt wieder, nur mit dem Trainingsprogramm mit dem man sich wohlühlt und welches man auch langfristig verfolgen kann und möchte, wird man am Ende Erfolge verbuchen können.

Fazit:

Es ist weitaus weniger wichtig was sich gut anhört oder was sich derzeit toll vermarktet. Ein Trainingsprogramm ist immer dann erfolgreich, wenn man es langfristig, kontinuierlich und progressiv befolgt. Egal ob das nun HIT oder Volumen oder was auch immer ist. Ein Trainingsprogramm kann niemals für alle perfekt sein, nur für sich selbst. Doch das orientiert sich, wie beschrieben, an den individuell zu beachtenden Faktoren.
Tags: HIT HST Volumen

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