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5 Fitness Tipps die ich gerne schon vor 10 Jahren gewusst hätte!

5 Fitness Tipps die ich gerne schon vor 10 Jahren gewusst hätte!
05.08.2014
Ich bin nun schon seit über 20 Jahren sportlich aktiv und immer mit einer mehr oder weniger ausgeprägten Wettkampfmentalität. Seit etwa 14 Jahren beschäftige ich mich ausgiebig mit Fitness, Krafttraining und Ernährung. So lange ist es schon her, dass ich das erste Mal einen Fuß in ein Fitness Studio gesetzt habe. Und während den letzten 14 Jahren durfte – und teilweise musste – ich mir immer wieder Tipps und Ratschläge von den unterschiedlichsten Gurus, Spezialisten und Trainern anhören. Mal mit höherem Nutzen mal mit weniger viel Nutzen. Doch diese 5 Tipps, die ich nun in den kommenden Abschnitten erläutern werde, hätte ich mir definitiv schon zu Beginn meiner Trainingskarriere gewünscht!

Mehr Grundübungen, höhere Frequenz

Bei den Grundübungen muss ich nun im Nachhinein sagen, hatte ich recht viel Glück, da ich schnell an einen Trainer geraten bin, der mir immer wieder und wieder eingehämmert hat, wie wichtig doch Kniebeugen und Kreuzheben sind. Entsprechend habe ich schnell einen Sinn dafür entwickelt, welche Übungen mich wirklich nach vorne bringen und welche in meinem Trainingsstadium eher Zeitverschwendung sind. Und das würde ich mir gerne bei mehreren Anfängern wünschen. Denn während man im Studio wahrliche Warteschlangen an hochentwickelten Maschinen sieht, bleibt die Klimmzugstange meist leer. Leider. Doch was ich mir wirklich gewünscht hätte wäre, dass mir jemand die Wichtigkeit von ausreichender Trainingsfrequenz beigebracht hätte. Denn in meinen Augen ist das der Hauptgrund dafür, dass viele, vor allem erfahrene Sportler, auf der Stelle treten und nicht mehr nach vorne kommen. Sie trainieren einfach nicht oft genug. Nicht oft genug jeden Muskel! Vergesst separate Armtrainingseinheiten. Wenn ihr schon Langeweile habt und ins Studio kommt, dann macht etwas Nützliches! Wenn ihr schon sechsmal die Woche da seid, dann trainiert einen 2er-Split, dreimal die Woche. Aber smart, nicht einfach nur oft trainieren. Dennoch, ein gut aufgebautes und mit Bedacht durchgeführtes hochfrequentes Training wird in meinen Augen selbst den ältesten Hasen noch mal ein Stück weiter bringen.

Mobility Work

Um ehrlich zu sein, die Wichtigkeit an seiner Mobilität zu arbeiten ist auch mir erst in den letzten Jahren bewusst geworden. Doch mit einer guten Mobilität lassen sich nicht nur Technik und Übungsausführung verbessern, sondern auch Leistung. Zudem können so viele typische Bodybuildingbeschwerden von Grund auf erstickt oder behoben werden. Knieschmerzen, Schulterschmerzen, Ellbogenschmerzen usw.

Sich klare Ziele setzen und geduldig bleiben

Sich Ziele zu setzen ist absolut wichtig. Keine Frage. Diese sollten jedoch realistisch sein. So realistisch dass man sie mit Geduld, Wille und Ehrgeiz erreichen kann. Dazu gehört es auch, sich die richtigen Vorbilder auszusuchen. Es bringt nichts, irgendwelchen genetischen Monstern nachzueifern, nur um am Ende enttäuscht zu sein. Viel wichtiger ist es, ruhig und gelassen zu bleiben. Geduldig und konsequent, wie auch kontinuierlich weiter zu arbeiten. Nicht sofort alles über den Haufen zu schmeißen, wenn mal etwas nicht gleich klappt. Nicht in Wochen denken, sondern in Monaten. Leider scheint diese Ungeduld mittlerweile eher zu- anstatt abzunehmen.

Flexibel bleiben

Mit flexibel bleiben meine ich sowohl Ernährung als auch Training. Insbesondere die Ernährung steht hier jedoch im Fokus. Während ich zu meinen Anfangszeiten noch monatelang nichts anderes gegessen habe als weißen Reis mit Pute und Brokkoli und sonst nichts, kann ich heute sehr viel entspannter mit der Ernährung umgehen. Und das ist auch gut so. Denn es gibt kein „böse“ und „gut“. Es gibt höchstens besser und schlechter. Man sollte die Ernährung also eher als ein Kontinuum betrachten, bei dem man versuchen sollte möglichst viele „bessere“ Entscheidungen zu treffen und weniger „schlechte“.

Es gibt auch ein Leben außerhalb des Gyms

Das geht eigentlich Hand in Hand mit dem Tipp zuvor. Lasst euer Leben nicht vom Fitness Studio bestimmen, sondern passt eure Fitnessziele eurem Alltag und eurem sozialen Umfeld an. Das geht. Man muss eben nur flexibel bleiben…womit wir wieder bei Tipp 4 wären. Viel Erfolg dabei!
Tags: Muskelaufbau Training

Kommentare (3)

Frank

August 5, 2014 11:59

Die Tipps sind gut und gut gemeint! Bei der Häufigkeit: "Was heißt denn häufig genug jeden Muskel pro Woche trainieren?" - das fragt sich sicher auch jeder Trainingsanfängee. Und jeder vertraut auf die vorgefertigten Pläne. Empfiehlst Du hier was anderes/spezielleres? Selbiges mit Grundübungen - die sollten in so einem Plan eh schon drin sein (sind sie in der Regel auch). Bei der Ernährung sieht es anders aus. Hier achten wenige drauf. Aber auch hier ist die Frage, was wäre der richtige Plan dafür? Macht doch mal ein paar Pläne mit verschiedenen Kalorienabschnitten (100 kcal Abschnitte) im Bereich von 2300 - 3300 kcal (also einen für 2300, mit 2400, 2500, ...). Das dürfte in dem Bereich dann die meisten Leute mit ihrem Verbrauch abdecken!

Unbekannt

August 5, 2014 15:34

Hey ich habe immer probleme mir meinen Handgelenken vor allem bei Übung wie Handstandpush-ups hast du nen Tipp?

Sandra

April 23, 2015 21:01

Wenn ich lese Frage ich mich bei "sportlich aktiv" was er damit meint? In welchem Sport ist er denn gut? Ein Basketballspieler kann darin gut sein und genauer sogar hervorragend auf verschiedenen Positionen spielen. Ein Bodybuilder kann seine Arme und Beine beugen und strecken. Wo dort die Kunst liegt weiß ich nicht und warum man dann auch noch Anabolika nehmen muss ist mir noch weniger klar. Ich wünsche mir hier mehr Artikel über echte Sportler mit echten Sport Tipps. Falls hier jetzt wer schimpft von wegen vorurteile und alles echt. Bullshit, ich kenne die Branche leider von innen und so ein Körper macht einen dennoch nicht zum "Sport-Experten", es zeigt nur das nicht dazu gelernt wurde.

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