Cook it like a chef: 6 Zubereitungsmethoden, die jeder “auf der Pfanne” haben sollte

27.03.2014
Hand aufs Herz: Habt ihr euch auch schon einmal gefragt, warum das Essen auswärts sehr oft besser schmeckt, als der Kram, den ihr in euren eigenen vier Wänden zubereitet?
Na gut, vielleicht trifft das nicht auf jeden von euch zu (oder vielleicht nicht auf jede eurer Mahlzeit), aber die Chancen stehen nicht schlecht, dass es so ist. Unabhängig davon, ob ihr zu euren (Groß)-Eltern zu Besuch seid, in einem 5-Sterne-Restaurant diniert oder euch in einem Stammlokal eurer Wahl euer Lieblingsmenu ordert: Irgendwie schaffen es die Köche ihrem Essen das gewisse Etwas zu verleihen, nach dem ihr in eurer Küche vergebens sucht. Doch woran liegt das eigentlich?
Ganz einfach: Die bereiten das Essen anders zu:
Selbst wenn ihre kulinarischen Fähigkeiten noch weit davon entfernt sind perfekt zu sein, bedeutet das nicht automatisch, dass ihr dazu verdammt seid euer Dasein mit angebratener Pute mit Kochbeutel-Reis zu fristen. Das Essen ewig-gleicher Gerichte ist zwar langfristig gesehen die einfachste und bequemste Lösung, aber besonders lange werdet ihr daran keine Freude haben.
Die Abwechslung machts‘
Als Kind stellt man sich gerne vor, wie es wäre, wenn man sein Lieblingsessen jeden Tag essen dürfte. Man wäre so froh, so glücklich und es würde immer phänomenal schmecken, richtig? Falsch. Das Lieblingsessen gewinnt seinen einzigartigen Status in der Regel erst dadurch, dass es etwas Besonderes bleibt – eben nichts, was man sich jeden Tag gönnt. Wenn Spaghetti Bolognese euer Lieblingsgericht ist und ihr nun jeden Tag von morgens bis abends nur Spaghetti Bolognese essen würdet, dann kämen euch die Nudeln aller Voraussicht nach schon bald aus den Ohren raus. Aus diesem einfachen Grund fällt es vielen dedizierten Athleten so einfach in der Woche strikt und diszipliniert zu essen: Die Cheat-Meals am Wochenende gewinnen umso mehr an Appetitlichkeit.Gleiche Lebensmittel, andere Zubereitung
Doch selbst wenn ihr in der Woche (oder für länger) bei einem bestimmten Set aus Lebensmitteln bleibt: Wer verbietet es euch die Lebensmittel auf unterschiedliche Art und Weise zuzubereiten? In den meisten Fällen sind es wohl eure Gewohnheiten. Abwechslungsreiches Kochen muss jedoch nicht zur Bürde werden – vorausgesetzt ihr eignet euch vorher die richtigen Kochtechniken an. Diese lassen sich universal einsetzen und können so aus ein und demselben Gerichten ein völlig neues Geschmackserlebnis zaubern. Und wenn etwas schmeckt, dann macht es nicht nur glücklicher, sondern erleichtert auch das Dranbleiben an einem bestimmten Ernährungskonzept. Stimmts oder habe ich Recht? Das einzige, was ihr für das Erlernen mitbringen müsst? Ein wenig Experimentierfreude!Methode #1: Backen
„Backe, Backe, Kuchen,“ so lautet der Anfang eines bekannten Kinderliedes. Das Ding ist: Um den Ofen zu verwenden, muss man nicht unbedingt einen Kuchen backen! Es wäre allerdings ratsam, wenn ihr euch dafür vorher ein bestimmtes Backgeschirr, Auflaufformen oder eine Pfanne besorgt, die ihr z.B. abgedeckt in den Ofen stellen könnt. Fleisch, etwa Steaks oder Filets, werden sehr oft auf dem Herd für 1-2 Minuten vorgebraten und dann im Ofen fertig gegart. Das Braten verschließt die Poren, während der Backvorgang dafür Sorge tägt, dass das Fleisch zart bleibt und nicht zu trocken wird. Das Zubereiten im Ofen eignet sich hervorragend für Fisch, aber ihr könnt damit euch euer Gemüse oder gar Kartoffeln darin zubereiten. (Man kann das Gemüse auch zusammen mit dem Fisch in einen Bratschlauch oder Alufolie packen und es fertiggaren lassen. Der Klassiker: Backofenchips bzw. fettfreie Pommes aus dem Ofen. Nur ein Narr würde diese Möglichkeit nicht nutzen, um Abwechslung auf den Tisch zu bringen!Methode #2: Blanchieren
Ich gebe zu, ich wusste bis vor kurzem auch noch nicht so richtig, wie das Blanchieren funktioniert – dabei ist es kinderleicht. Für zahlreiche Köche stellt diese Methode sogar das absolute Nonplusultra dar, wenn es um die Zubereitung von Gemüse geht – aber wie genau funktioniert das jetzt?!- - Man nehme einen Kochtopf, fülle ihn mit Wasser und bringe den Inhalt zum Kochen.
- - Man füge das Gemüse (geschnitten oder ganz) zum kochenden Wasser hinzu und koche dieses für 3-4 Minuten.
- - Nach dem Kochen wird das Gemüse herausgeholt und mit kaltem Wasser abgespült.

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