Das Trainingsprinzip der Retro-Schwerkraft
06.07.2014
Vielen ist sicher Joe Weider bekannt. Der „Master Blaster“ wie er auch gerne genannt wird gilt als Begründer des Bodybuildingsports. Er war es, der 1946 die IFBB (International Federation of Bodybuilding & Fitness) gründete. Ihm haben wir ebenfalls das heute immer noch erfolgreiche Magazin Muscle&Fitness zu verdanken. Joe Weider war Geschäftsmann und Pionier, vielmehr aber Athlet mit Leib und Seele. Seine Lehrsätze und Eindrücke aus unzähligen Jahren die er dem Sport gewidmet hat kann man in Form der Weider-Trainingsprinzipien noch heute nachlesen und vielmehr natürlich auch heute noch Gewínn bringend umsetzen um eigene Erfolge damit zu generieren.
Einer seiner Lehrsätze ist das Prinzip der Retro-Schwerkraft. Was es damit auf sich hat und ob es sinnvoll ist dieses Prinzip in seinen Trainingsalltag zu integrieren sehen wir heute.
Was bedeutet Retro-Schwerkraft?
Zugegeben es klingt sehr hoch tragend, ist aber bei weitem nicht so kompliziert wie es sich liest. Ein Synonym zum Trainingsprinzip der Retro-Schwerkraft ist ein betont exzentrisches Training, als ein Training welches den Schwerpunkt auf die „negative“ Phase einer Wiederholung legt.
Um sich mit diesem Ansatz auseinander setzen zu können muss man wissen, dass eine Wiederholung sich grundsätzlich immer in 3 Phasen aufteilt:
- Die konzentrische Phase (Ansatz und Ursprung kommen zusammen)
- Die statische Phase (Der Abstand zwischen Ansatz und Ursprung verändert sich nicht)
- Die exzentrische Phase (Ansatz und Ursprung gehen auseinander)

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