Es ist bald wieder soweit. Viele FitnessFreaks fahren in den kommenden Wochen in den Urlaub. Und wie jedes Jahr fragt man sich in diesem Zusammenhang dann in der Regel, was eigentlich während dieser Zeit mit dem eigenen Training passiert? Denn nicht immer findet man in den Ferienhotels gut ausgestattete Hotel-Gyms vor. Oftmals ist es sogar eher so, dass man sich schon beim ersten Blick in das Studio fragt, was für eine unglaubliche Frechheit es ist, dieses überhaupt im Katalog oder im Internet als „Gym“ deklarieren zu dürfen. Dann ist es nicht schlecht, wenn man einen Plan B in der Hinterhand hat. Und genau diesen wollen wir euch hiermit vermitteln.
Strategie 1: Du trainierst einfach mal gar nicht
Wenn du nicht gerade länger als 2 Wochen im Urlaub bist, musst du dir mit deinem Training eigentlich überhaupt keine Sorgen machen. Klar, du wirst während dieser Zeit dann auch keine weiteren Fortschritte erzielen oder Muskeln aufbauen. Allerdings wirst du auch keine Muskeln abbauen. Hier musst du wirklich keine Angst haben. Es gibt sogar Fitness Systeme wie das klassische HST System, welches solche Pausen strategisch nutzen. Auch das ist möglich. Denn während dieser Zeit sensibilisierst du deine Muskeln tendenziell eher. Das bedeutet, du kannst nach einer solchen Pause mit weniger Gewicht wieder neue und bessere Reize setzen. Das ist eine tolle Sache, wenn man vor dem Urlaub vielleicht mehr oder minder auf der Stelle tritt und irgendwie überhaupt nicht mehr voran kommt. Und für die meisten FitnessFreaks, die bedingt durch eine harte Diät im Vorfeld des Urlaubs ohnehin schon sehr nahe an der Übertrainingsgrenze sein dürften, kommt eine solche Pause auch einfach gut, um sich mal wieder vollständig zu regenerieren. Strategie 2: Du machst einen Technik-Deload
Diesen Begriff gibt es so eigentlich streng genommen gar nicht. Aber es geht in etwa in die gleiche Richtung wie Strategie 1. Nur eben mit Technik Training. Das Volumen und die Intensität des Trainings werden beide drastisch reduziert. Ein klassischer Deload eben! Um sich jedoch trotzdem zu bewegen und in den einzelnen Movements voll und ganz „drin zu bleiben“ bietet es sich an, einzelne Technikeinheiten durchzuführen. Hierzu reicht dann in der Regel auch schon das eigene Körpergewicht. Man kann beispielsweise mit Körpergewichtskniebeugen daran arbeiten, die Knie besser nach außen zu bewegen über den Gesamten Bewegungsablauf oder sich bei Liegestützen besser im Boden zu „verschrauben“ bei der Kontraktion. Das hilft am Ende, um nach dem Urlaub noch besser mit dem alten Plan wieder durchstarten zu können. Hier lassen sich auch schnell und einfach Mobilitätsprobleme erkennen und man kann auch gezielt und mit etwas mehr Zeit an diesen Schwachstellen arbeiten. Strategie 3: Hoch intensive Body Weight Circuits
Nein, das muss kein CrossFIt-Style Training werden. Aber hast du schon einmal einen 10x10 Zirkel im EMOM-Style mit Supersätzen gemacht? Das könnte so aussehen, dass du für insgesamt 20 Minuten bei jeder vollen Minute einen Satz mit 10 Wiederholungen startest. Bei allen ungeraden Minuten Liegestütze und bei allen geraden Minuten Rack Chins. Am besten mit einer Kadenz von 3 Sekunden exzentrischer Bewegung, 1 Sekunde halten und einer so explosiv wie möglich konzentrischen Bewegungsphase. Wenn man das nicht gewohnt ist, kann das richtig anspruchsvoll werden. Und man benötigt nichts anderes als einen Tisch oder eben eine niedrige Klimmzugstange für die Rack Chins. Ein solcher neuer Reiz kann dann sogar zu neuen Fortschritten führen! Fazit
Selbst mit unterdurchschnittlichen Möglichkeiten lässt sich im Urlaub einiges aus sich und seinem Training herausholen. Oder man entspannt wie gesagt einfach einmal für ein paar Tage und konzentriert sich auf andere Dinge oder probiert auch einfach einmal ein paar Fun Sportarten aus, die man unter dem Jahr eher nicht betreibt.
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