So kann dir die Paleo Ernährung zu einem neuen Fitness Level verhelfen

Über die Paleo Ernährung kann man diskutieren wie man möchte. Ob diese Art der Diätform wirklich artgerecht ist, auch darüber lässt sich streiten. Es ist nicht anzunehmen, dass unsere Vorfahren überall gleich gegessen haben. Egal ob sie am Nordpol lebten oder hoch oben in den Anden. Es wäre also gewagt zu behaupten, dass Paleo das einzig Wahre wäre. Dennoch gibt es einige Punkte, die lassen sich einfach nicht wegdiskutieren und die können definitiv dabei behilflich sein, das Fitness Level zu verbessern und zu steigern. Die wichtigsten Punkte wollen wir an dieser Stelle einmal genauer durchdiskutieren und betrachten.

Punkt 1: Paleo bedeutet natürlich Nahrung

Die Paleoernährung ist „echte Nahrung“. Keine Zutatenliste, keine Nahrungschemie. Das ist schon einmal von Vorteil. Denn gerade wenn man einmal genauer betrachtet, an was sich die Zivilisation heutzutage überfrisst und was der genaue Grund für Übergewicht und Zivilisationskrankheiten ist, dann wahrscheinlich nicht, weil zu viel Gemüse, Früchte, Fisch, Eier und Süßkartoffeln gegessen werden. Was uns dazu verleitet uns zu überfressen sind künstlich hergestellte Lebensmittel. Wer also genau dem entgegenwirken möchte, der sollte versuchen, einen Großteil der zugeführten Nahrung über eben jene „echten Lebensmittel“ zu decken.

Punkt 2: Paleo ist moderat in der Kohlenhydratzufuhr

Vor allem die Kombination von hohen Insulinspiegeln und einer Ernährung mit vielen Omega-6-Fettsäuren kann dazu führen, dass unsere Insulinsensibilität immer schlechter wird und unsere Entzündungswerte immer weiter ansteigen. Reduzieren wir nun die vielen Omega-6-Fettsäuren, die vornehmlich in „künstlichen“ Nahrungsmitteln zusätzlich über das Normalmaß hinaus zum Einsatz kommen und essen wir weniger Gesamtkohlenhydrate und die Kohlenhydrate die wir essen, dann auch noch zuckerarm und ballaststoffreich, dann sind wir in jedem Fall auf dem richtigen Weg, Entzündungen in den Griff zu bekommen. Ein riesen Vorteil!

Punkt 3: Bessere Sättigung durch Paleo

Es gibt sogar Studien die zeigen, dass Personen die sich nach Paleo Richtlinien ernähren weniger Gesamtkalorien aufnehmen. Sogar deutlich weniger Gesamtkalorien. Es gibt sogar Untersuchungen in denen die Probanden bei einer ad libitum Paleo Ernährung gerade einmal 1400kcal pro Tag konsumierten. Was auch nicht unbedingt ein Wunder ist. Denn echte Lebensmittel sättigen nun mal schneller und besser und halten auch länger an. Sprich, der Appetit wird unterdrückt und das große Nahrungsvolumen führt letztlich dazu, dass der Magen länger gefüllt bleibt.

Punkt 4: Weniger Trigger Foods

Ein Problem das viele FitnessFreaks haben ist, dass sie von bestimmten Lebensmittel „getriggert“ werden mehr zu essen. Das bedeutet, wenn man erstmal damit angefangen hat zu essen, dann kann man nur schwer wieder aufhören. Und auch das sind selten Lebensmittel wie Brokkoli, Eier oder Steak, sondern meist zucker- und fetthaltiges Fast Food. Wenn man diese Geschmacksnuancen weniger stark in seiner Diät vertreten hat, sinkt auch die Gefahr Heißhunger und Co zu entwickeln.

Fazit:

Es ist eigentlich weniger die Paleo Ernährung selbst, die einen riesigen Unterschied ausmacht, sondern vielmehr das Herausschmeißen von „Nahrungsmittelmüll“ aus dem täglichen Speiseplan. Damit tut man sich dann wesentlich einfacher seine Diät einzuhalten und durchzuziehen.
Tags: low carb

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