Goal-Setting: Wie man sich Ziele setzt und sie erreicht

25.11.2013
Artikel die das Thema Motivation aufgreifen, gibt es viele. Gut, schließlich ist Motivation ein begrenztes und sich ständig erschöpfendes Gut, das von jedem Athleten in regelmäßigen Abständen erneuert werden sollte – ganz so, als würde man weiteres Holz ins Feuer legen und der Flamme des Antriebs neue Nahrung liefern. Das Gesetz der trägen Masse besagt, dass ein Objekt schwer in Bewegung versetzt werden kann, aber wenn es erst einmal auf dem Weg ist, dann ist es oftmals ein Kinderspiel das Tempo zu halten. Und Motivation ist genau der Treibstoff, den wir benötigen, um in stressigen Situationen am Ball zu bleiben.
Einige Kraftsportler haben bereits in Kindheitstagen gelernt, wie man am besten die Motivation bewahrt und die Flinte nicht vorschnell ins Korn wirft. Einige von uns brauchten vielleicht erst das Arbeitsleben oder ein Studium – einen kräftigen Tritt in den Hintern – um die Dinge zu kapieren, auf die es in Sachen Erfolg ankommt. Diejenigen, die es dagegen nicht gelernt haben, fangen viele Sachen an aber nur die wenigsten bringen sie zu Ende. Ihnen fehlt der Überblick, vielleicht auch der Anreiz und mit Sicherheit das Ziel vor Augen.
Ziele im Leben sind wichtig, denn sie dienen uns als eine Art von Checkpoint, an dem wir inne halten können und an dem wir uns selbst, unseren Weg und unsere Leistung genauer in Augenschein nehmen. Und wir sollten kritisch sein! Haben wir alles Erdenkliche getan, was in unserer Macht steht, um unser Ziel zu erreichen? Hätten wir etwas besser machen können? Wenn ja, wie? Auf Aktion folgt Reflektion folgt Reaktion (und eine Kurskorrektur!)
Das Ziel vor Augen: Warum es wichtig ist
Wer keine Ziele im Leben hat, der treibt im endlosen Ozean des Lebens. Es treibt ihn hier hin und da hin, durch schweres Unwetter und ruhige See. Doch eigentlich ist das auch egal, schließlich gibt es ja keinen Hafen, der angesteuert wird. Keinen Ort, wo es gilt anzukommen. Ob man nun nach links oder rechts treibt, ist bei einer derartigen Denkweise egal. Was man dabei immer bedenken sollte: Wer kein Ziel im Leben hat, der kommt auch niemals irgendwo an (und falls doch, dann niemals dort, wo man es gerne hätte) – er bleibt ein Spielball der Gezeiten. Die Jahre vergehen und ehe man sich versieht blickt man auf ein langweiliges, durch und durch durchschnittliches, Leben zurück, welches einem weder Zufriedenheit noch Erfolg beschert hat. Und worauf soll man auch stolz sein – hat man doch nichts im Leben erreicht und nicht weiterentwickelt, weil man es versäumt hat sich klar abgesteckte Ziele zu setzen, welche man ambitioniert und entschlossen verfolgen kann.Willst du der Beste sein oder nur der Durchschnitt?
Die meisten Menschen setzen ihre Messlatte, aus Furcht zu versagen, ganz tief an. Die Mehrheit hält es nicht für möglich, dass sie jemals großartige Dinge im Leben vollbringen wird, also zielen fast alle auf ein durchschnittliches Leben ab, welches sie nicht enttäuschen kann. Was viele vergessen: Der stärkste Konkurrenzkampf liegt nicht an der Spitze, sondern in der Mittelmäßigkeit – an der Spitze ist es oft einsam, wie man so schön sagt, doch es ist genug Platz für uns alle da, wenn wir es wirklich wollen. Wer sich ein hohes Ziel steckt, der kann versagen, doch wenn er kontinuierlich und mit Fleiß, Ambition und Ehrgeiz am Ball bleibt, dann kommt er sehr viel weiter, als derjenige, der vor lauter Unentschlossenheit und Furcht nicht einmal den ersten Schritt (in ein besseres Leben) wagt. Fehlschläge und Sackgassen gehören zum Spiel des Lebens dazu. „Irren ist menschlich,“ lautet ein bekanntes Sprichwort, doch tatsächlich sind es die Fehler, die wir machen, die uns nach vorne bringen und aus denen wir lernen. Wir irren uns zum Erfolg. Thomas Edison, der Erfinder der Glühbirne, hätte euch 10.000 Wege aufzeigen können, wie man eine Glühbirne nicht zum funktionieren bringt (denn genau so viele Versuche hat er laut Angaben gebraucht, bis er endlich die eine Lösung hatte). Henry Ford, der Mann der unsere Welt durch motorisierte Fahrzeuge revolutionierte, ließ seine Ingenieure mehrere Jahre nach einer bestimmten Bauteil für sein legendäres T-Modell forschen und das, obwohl ihm seine Leute immer und immer wieder gesagt haben, es sei unmöglich eine solche Maschine zu entwickeln. Ford, der Visionär, der er war, sagte ihnen, dass es ihm egal sei wie lange sie dafür brauchen würden. Er wolle diese Maschine und er werde sie auch kriegen! Nach mehreren Jahren hatten die Männer endlich Erfolg: der V8-Motor war geboren und Ford verdiente ein Vermögen. Was hatten Edison und Ford gemeinsam? Sie haben sich ein festes Ziel vor Augen gesetzt und alles Mögliche daran gesetzt, es zu erreichen, ohne Kosten und Mühen zu scheuen. Sie hatten die Idee, welche nur bis dato in ihrem Kopf existierte und übertrugen diese auf die reale Welt. Und auch wenn es mehrere Jahre dauerte und viele Fehlschläge gab, hielten sie an ihren Plänen fest. Das Wort „Unmöglich“ bedeutet nur, dass bisher noch niemand eine Lösung für das Problem gefunden hat. Und nur weil etwas unmöglich für jemanden erscheint, muss es nicht unmöglich für euch sein.Ein Crash-Kurs in Sachen Zielsetzung
#1: Definition & Dokumentation
Wenn es darum geht seine Zukunft zu planen, dann kommt ihr nicht drum herum euch konkrete Ziele zu setzen. Jedenfalls nicht wenn ihr wollt, dass ihr sie erreicht. „Ein bisschen abnehmen“ oder „mehr Geld haben wollen“ reicht da nicht aus. Ihr müsst eure Ziele klar und deutlich definieren und am besten irgendwo niederschreiben. Ob Tagebuch, .doc-Datei oder ein Zettel, den ihr euch so hinhängt, dass ihr ihn jeden Tag seht: Eure Ziele müssen allgegenwärtig in eurem Kopf sein und eure Denkweise dominieren. Nur so seid ihr in der Lage das Ziel nicht aus den Augen zu verlieren und auch in schwierigen Zeiten den Überblick zu behalten. Unter klar definierten Zielen verstehe ich folgendes:- - Das Körpergewicht auf 80 kg reduzieren
- - Den Körperfettanteil in den einstelligen Bereich bringen
- - 100 kg auf der Bank drücken
- - Das doppelte Körpergewicht heben
- - Jeden Tag ein halbes Kilo Gemüse essen
- - einen 10 km Lauf ohne Probleme schaffen

Kommentare (0)