Griffkraft als limitierender Faktor – Das muss nicht sein!

20.03.2014
So ziemlich jeder Anfänger kennt diese Situation……
Man nimmt sich vor, seiner Rückenmuskulatur heute richtig saures zu geben! Auf dem Plan stehen Klimmzüge und eng gefasstes Latziehen. Die Sätze 1 und 2 verlaufen perfekt, bei Satz 3 fängt es aber schon an…. der Rücken hat noch Reserven für mindestens 3 Wiederholungen aber der Griff macht schlapp.
Auch Kreuzheben als eine der Masseübungen überhaupt fordert eine hohe Griffkraft. Demgegenüber steht eine starke Rumpf-, Bein-, und Gesäßmuskulatur die eine Menge Gewicht erfordert um über die aktuelle Leistungsgrenze hinaus zu trainieren. Viel zu oft sehe ich Trainierende die nicht wegen ihrer Kernmuskulatur sondern wegen einem schwachen Griff aufgeben.
Letztlich fällt mir noch die Situation des Kapillarisierungstrainings ein auf die sich jeder vernünftige Trainierende in regelmäßigen Abständen einlässt. Hier werden die Wiederholungen von sonst üblichen 8-12 auf 20 und mehr hochgeschraubt. Eine völlig neue Situation für die gesamte Muskulatur inklusive derer die an der Griffkraft beteiligt ist und wieder geben die Hände vor dem Rest auf.
3 Situationen aus dem täglichen Trainingsalltag auf die es nun gilt RICHTIG zu reagieren.
Grundsätzliches zur Griffkraft
Für einen starken Griff bedarf es sowohl gut ausgebildeter Muskeln der Hand selbst aber auch der Unterarme. Beide arbeiten zusammen wenn wir eine Langhantel oder einen Griff versuchen über einen kompletten Trainingssatz fest zu halten. Die Muskulatur von Hand und Fingern wird untergliedert in 3 Gruppen- Daumenballenmuskulatur
- Mittelhandmuskeln
- Kleinfingerballenmuskulatur
- Am losen hängenden Arm innen liegende Muskeln, also die Beuger
- Am losen hängenden Arm außen liegende Muskeln, also die Strecker

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