Muskelaufbau als Schüler und Student: 3 Tipps für garantierten Erfolg

16.10.2014
Der heutige Artikel steht ganz im Zeichen des Lernens – aber vor allem auch in der praktischen Umsetzung des Gelernten!
Für all diejenigen unter unseren Lesern, die noch die Schulbank drücken (Achtung, Wortspiel – haha!) oder sich morgens total verkatert (wovon wohl?!) in die Uni quälen, ist das Leben ja bekanntlich besonders hart: Man lebt mit einem begrenzten Budget, wobei die Wünsche und Bedürfnisse endlos erscheinen. Natürlich wollen die meisten einen tollen Körper haben (aber nicht jedes gibt es zu), genauso wie auch jeder gute Noten oder ein gediegenes Praktikum in einer tollen Firma haben möchte. Selbstverständlich darf das Social Life nicht zu kurz kommen und auch bei der Ernährung möchte man sich nach Lust und Laune austoben (und dass die „normale Studentenküche“ nicht gerade nahrhaft ist, versteht sich von selbst.)
Kurzum: Die meisten Schüler und Studenten wollen im Prinzip alles, aber kaum einer von ihnen ist dafür bereit seine Prioritäten zu überdenken.
Ein toller Körper bedarf eine gewisse Trainings- und Ernährungsroutine, was wiederum Zeit kostet. Gute Noten gibt es auch nicht geschenkt und auch wenn sich viele damit brüskieren in der Schule wenig gelernt zu haben, so trifft die meisten an der Uni der Schlag, wenn sie mit einem Mal feststellen, dass gute Zensuren (oder bestandene Klausuren) nicht hinterher geworfen werden. Auch das Sozialleben fordert seinen Tribut in Form von Zeit und Kompromissen – beißt sich aber stellenweise mit den „guten Noten“ und dem „guten Körper“.
In der Regel gibt es dann Dinge zu hören wie „Man lebt nur einmal,“ „YOLO“ oder „Das Leben ist zu schön, um Askese zu üben und auf Spaß zu verzichten.“ Falls du also regelmäßig die Muckibude beehrst aber ansonsten wie Charlie Sheen in „Two and a half men“ lebst (inkl. dem Whiskey als Workout-Drink zwischen den Sätzen Bankdrücken), dann darfst du dich nicht wundern, dass es mit den physischen (und vielleicht auch geistigen) Fortschritten nicht so Recht klappen will.
Eine Sache möchte ich aber ein für alle Mal klarstellen: Gerade als Schüler und Student lässt sich der Kraftsportler-Lifestyle unter Berücksichtigung anderer Lebensfaktoren am ehesten durchziehen. Wenn du jetzt schon der Ansicht bist, dass sich Training und Ernährung für einen tollen Körper nicht unter einen Hut bringen lassen, dann solltest du erst einmal das Arbeitsleben abwarten. Denn wenn du es hier nicht schaffst, dann wirst du es später auch nicht schaffen.
Mit diesen 3 praktischen Tipps, bringe ich dir heute auf den richtigen Pfad – wenn du es willst!
Tipp #1: Sei vorbereitet auf den Tag
Wenn du effektiv deinen Körper aufbauen bzw. verändern willst, dann kannst du nicht mehr so einfach in den Tag hineinleben. Du hast keine Zeit zum Essen, weil der Tag so vollgestopft ist mit Terminen und Veranstaltungen? Bullshit – du hast dir einfach nur VORHER keine Gedanken gemacht, wann du welche Mahlzeit am besten essen könntest und wo sich noch die eine oder andere Kalorie unterbringen lässt. Als ambitionierter Schüler des Lebens und gleichzeitiger Athlet obliegt es dir – und nur dir alleine – den kommenden Tag zu planen und vorzubereiten. „Proper preparation prevents poor performance,“ so lautet das Motto. Okay, vielleicht musst du abends ein wenig länger in der Küche stehen und dir vielleicht praktische Mahlzeiten zubereiten und für den morgigen Tag zurechtlegen, aber wenn du im Training wirklich etwas erreichen willst, dann musst du da durch. Da mussten wir alle durch und es wird mit fortschreitendem Alter nicht einfacher. Aber gerade als Schüler und Student hast du den Vorteil, dass es in regelmäßigen Abständen Pausen gibt. Verdammt – als Student kannst du sogar mitten in der Vorlesung ein Schnitzel mit Reis und Gemüse herausholen und es dir schmecken lassen, ohne dass es den Professor dort unten juckt. (Natürlich solltest du dann nicht in der ersten Reihe sitzen und ihm was vorkauen – das wäre respektlos; weiter hinten juckt es keine Sau). Deine Mitschüler und Mitstudenten gucken dich dann immer komisch an und es ist dir peinlich Mahlzeit X oder so viel und so oft zu essen? Dann hast du dich im Sport geirrt und solltest vielleicht zum Schach wechseln. Und noch ein Tipp auf den Weg: Greife in stressigen Zeiten auf Produkte und Gerichte zurück, die sich unkompliziert verspeisen lassen und spare dir die kulinarischen Geschmacksorgasmen aufwändiger Speisen für die Momente auf, wo du dich entspannt zurücklehnen kannst. Erlaubt ist, was funktioniert.Tipp #2: Höhere Ausgaben für Essen, weniger für Schnick-Schnack
Wie oft musste ich mir schon anhören, dass Essen zu teuer ist und es deswegen mit den Fortschritten nicht weitergeht? Sehr oft. Dass dieses Argument absoluter Bullshit ist, lässt sich an wenigen Beispielen erklären:- - Ein halbes Kilo Reis kostet bei Edeka um die Ecke 0,49 €, liefert 1.750 Kilokalorien bei 385g Kohlenhydrate und einer ansehnlichen Menge an Eiweiß, nämlich 36,5g.
- - Ein halbes Kilo Magerquark kostet bei Edeka um die Ecke 0,79 € (jetzt leider wieder – es war früher noch billiger) und liefert dir 60g feinstes Eiweiß pro Packung (das ist für die meisten hier ½ bis 1/3 des Tagesproteinbedarfs.)
- - Eine 200g Packung Mandeln kostet irgendwas um die 0,99 €, liefert dir 1.196 Kilokalorien bei 100g Fett, 18,8g Kohlenhydrate und sogar 43,4g Eiweiß.

Kommentare (1)
inna
October 16, 2014 21:33klar und deutlich auf den punkt gebracht !!!:-)