Muskelaufbau durch höhere Trainingsintensität: 3 Tipps für mehr Qualitätsmasse

22.10.2014
Bevor ich überhaupt in den Artikel einsteige, möchte ich zunächst einmal klarstellen, dass die hier aufgeführten Methoden nur dann sinnvoll sind, wenn du deine Ernährung entsprechend angepasst, d.h. auf einen Aufbau von Muskulatur ausgerichtet hast. Ausbleibende Erfolge und Stagnationen können das Resultat fehlender Trainingsreize oder einer fehlgeleiteten Ernährung sein. Wenn du deinen täglichen Proteinbedarf nicht deckst, dich nicht zumindest bei einer ausgeglichenen (optimaler: leicht hyperkalorischen) Kalorienzufuhr bewegst und auch entsprechend viele Kohlenhydrate (Energiereserve) und Fette (Hormonproduktion) im Plan hast – dann werden dir die besten Trainingstipps nicht helfen. Mit einem guten Plan wirst du zwar über einen längeren Zeitraum hinweg definierter und drahtiger, aber optimalen Muskelaufbau betreibt du so jedenfalls nicht.
Wenn du nun zu denjenigen gehörst, die sich gut ernähren und in gewohnter Routine ihre Kniebeugen, Kreuzheben, Bankdrücken, Rudern, Military Presses, Dips und Klimmzüge (die „großen Sieben“) Tag für Tag, Woche für Woche und Monat für Monat abreißen - aber nicht im mindesten so viel dafür zurückbekommen, wie eigentlich hätte drin sein müssen - dann können die nun folgenden 3 Tipps pures Gold wert sein.
Das Zauberwort für die Vollendung der Gleichung lautet (und ich habe es schon oft gepredigt) lautet: die richtige Intensität.
Mehr Intensität Tipp #1: Gewicht hoch, Wiederholungen runter
Gehörst du zu der Personengruppe, die gerne im Hypertrophiebereich (6-12 Wiederholungen) trainiert? Das hat durchaus seine Vorteile, wenn es um Muskelaufbau geht, allerdings heißt es – wie so oft – dass es die richtige Mischung macht. Ich kenne Athleten, die trainieren jahrelang nur in diesem einen Bereich. Ist daran was falsch? Nein, nicht wenn es permanent weiter geht und sich die Fortschritte klar und ersichtlich abzeichnen. Du kennst sicher den Ausspruch „Never change a running system“ – und genauso ist es auf beim Kraftsport und Muskelaufbau. Wenn du aber großartige Fortschritte feierst, dann würdest du vermutlich nicht den heutigen Artikel lesen: Es könnte schon noch ein bisschen schneller vorangehen, oder? Die Chancen stehen gut, dass du diese Methode bereits instinktiv umsetzt – nämlich dann, wenn du dich auf einem Plateau befindest. Grundsätzlich stehen dir zwei Wege offen, wobei:- - Du kannst das Gewicht reduzieren und mehr Wiederholungen durchführen, d.h. du weichst in den Kraftausdauerbereich aus.
- - Du kannst das Gewicht erhöhen und weniger Wiederholungen durchführen, d.h. du weichst in den Kraftbereich aus.

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