Es ist ja kein Geheimnis das jedes Bild aus der Boulevardpresse, aus Modemagazinen und natürlich auch aus der Fitness-Presse von hinten bis vorne wie man so schön sagt „geshopt“ ist, also eine Menge Bearbeitungsschritte hinter sich hat bevor es „hochglänzend“ auf dem Cover einer Zeitung, einer Zeitschrift oder im Rahmen einer Werbekampagne abgedruckt wird. Das Modelabel Calvin Klein hat sich neuerdings mit Justin Bieber zu einem neuen Model für Unterwäsche bekannt. Wie dreist sich die Bildbearbeiter über das Original-Foto hergemacht haben und wie so aus einem kleinen Pimpf ein junger, sportlicher, sexy Typ wird, zeigen wir Dir jetzt.
Mehr Brust
Nicht nur das mit dem „Verflüssigen“-Werkzeug ordentlich am Brustvolumen getrickst wurde, auch die eigentlich vorhandene leichte Trichterbrust von Justin wurde entfernt. Für eine derartige muskuläre Entwicklung müssen wir uns mindestens eines oder gar zwei Jahre im Studio abquälen. Mit Photoshop ein Mausklick und schon könnte man meinen Justin habe jemals schon einen Fitness-Club von Innen gesehen
FazitPhotoshop macht binnen weniger Sekunden aus einer unsportlichen „Hühner“-Brust eine sportlich auftrainierte, männliche BrustMehr Bizeps Mehr Schulter
Von knapp 30 auf gut 35 Zentimeter, ich denke so kommt es ganz gut hin. Zwar hat Justin auch mit Bearbeitung noch keinen Monster-Bizeps aber immerhin einen Oberarm der ihn sportlich erscheinen lässt.
Wer genau hinsieht erkennt zudem, dass auch an der Schulter ordentlich getrickst wurde. Mehr vordere und seitliche Deltas lassen die Optik des Oberkörpers im Nu etwas sportlicher und runder erscheinen. Gespart wurde meiner Meinung nach an den hinteren Deltas, die erscheinen im Vergleich zum etwas ausgeprägteren Nacken in dieser Pose doch etwas schwach.
FazitNeben einer sinnbildlichen Brustvergrößerung zaubert die Bildbearbeitung auch eine sportliche Schulter und einen nicht gänzlich zu verachtenden Bizeps mit „Sunny-Boy“-CharakterMehr Penis
Ja auch bei der Beule in der Hose wurde ordentlich geschummelt. Es ist unglaublich aber Justins bestes Stück ist im Rahmen der Fotobearbeitung um das mindestens Doppelte angewachsen. In unseren Kreisen würde man so etwas als Mogelpackung bezeichnen. Ob er sich beim fertigen Bild selbst noch wieder erkennt? Jede seiner Ex-Freundinnen wird die neue CK-Kampagne in jedem Falle mit einem Grinsen auf den Lippen in Augenschein nehmen.
FazitCK setzt bei der Bildbearbeitung wie es aussieht auch auf etwas mehr Männlichkeit „made by Photoshop“Mehr Kontrast
Der krönende Abschluss einer jeden Bildbearbeitung ist das Spiel mit Farben und hier vor allem mit Kontrasten. Das Tatoo wirkt so wesentlich lebendiger, die Hose farbenfroher und auch am sichtbaren Ansatz des Sixpack wurde mit Kontrasten noch einmal eine Linie leicht nachgezogen wie es scheint.
FazitKontraste sorgen bei jedem Bild für mehr Leben, mehr Konturen und ein insgesamt frisches, kräftiges GesamtbildResümee
Man kann sich nicht vorstellen dass unser Prominenter aus diesem vorher/nacher-Vergleich regelmäßig einen Fitness-Club von innen sieht. Ich finde es wichtig, dass derartige Fotos ans Tageslicht kommen, ob freiwillig oder unfreiwillig spielt letztlich keine Rolle. Die Message die sich dahinter verbirgt ist ganz klar:
Auch ein Superstar mit Millionen auf dem Konto muss etwas tun um wirklich nach etwas auszusehen
Kommentare (0)