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Tipps für straffe Oberschenkel und einen knackigen Po

Tipps für straffe Oberschenkel und einen knackigen Po
12.08.2014
Viele wünschen sich eine straffere Haut. Gerade Frauen kämpfen häufig mit diesem Problem. Während es bei Männern meistens überflüssige Pfunde sind, die sich mehrheitlich in der Körpermitte angesammelt haben, so liegt die Problematik bei vielen Frauen in einem schwachen Bindegewebe und Orangenhaut im Beine- und Po-Bereich. Viele Produkte und Dienstleistungen haben sich diesem Problem angenommen und allesamt versprechen sie Hilfe im Kampf gegen schwaches Bindegewebe, Orangenhaut oder Cellulite. So viele Ausdrücke für dieses Problem verwendet werden, es ist immer das Gleiche. Teure Cremes, Fettabsaugen oder Laserbehandlungen sind ein Milliardenmarkt und versprechen Hilfe gegen schwaches Bindegewebe. Viele beginnen mit Sport und müssen feststellen, dass auch nach einigen Monaten intensiven Sportes meistens keine Besserung aufgetreten ist. Der Gang zum Arzt ist in den meisten Fällen auch sehr ernüchternd. Den er rät sowieso nur dazu gesund zu essen und Sport zu machen. Naja, die meisten die den Weg zum Arzt gehen machen schon regelmässig Sport und ernähren sich gesund.

Die wirkliche Problematik

Ein vorneweg: Dieser Artikel wird euch die Lösung zeigen. Bevor wir aber überhaupt darauf eingehen, müssen wir verstehen was genau das Problem ist. Ganz zuerst wollen wir einmal festhalten, dass wir den Körper nicht einfach nur “straffen“ können. Nein, wir können nur das Verhältnis der Körpermassen Muskeln, Fett und Wasser verschieben. Schlechte Bindegewebe ist immer ein unglückliches Verhältnis von Muskeln zu Fett gepaart mit Wassereinlagerungen und schlechter Durchblutung. Das Ganze hat natürlich wieder einmal mit den Hormonen zu tun. Man fragt sich warum Männer diese Problematik praktisch nicht kennen und nicht alle Frauen darunter leiden. Es sind die Hormone die dafür verantwortlich sind, dass wir an gewissen Stellen vermehrt Körperfett einlagern und dieses auch unter höchstem Aufwand nicht wegkriegen. Fett ist schlechter durchblutet und lagert schnell unnötig Gewebeflüssigkeit ein.

Die Körpertypen

Bereits in der Schule lernt man die zwei unterschiedlichen Körpertypen kennen: Apfel- und Birnenform. So sind es vor allem jene Frauen, die wir als birnenförmig bezeichnen können, welche unter dem Problem des schlechten Bindegewebes leiden.

Die Hormone

Die Behandlungen mit den teuren Cremes und die Laserbehandlungen machen nichts weiter als die Symptome bekämpfen. Die Ursache welche in den Hormonen liegt wird nicht erkannt. Das männliche Sexualhormon bzw. sein Verhältnis zum weiblichen Sexualhormons Östrogen ist verantwortlich für das schlechte Bindegewebe. Liegt nun ein Mangel an Testosteron vor, ist eine Einlagerung von Körperfett an jenen typischen Stellen wie Oberschenkel und Po und die daraus resultierende Bindegewebeschwäche vorprogrammiert. Östrogen fördert die Einlagerung von Fett, zieht Wasser unter die Haut und verschlechtert die venöse Funktion. Leider wird diese Ursache nur sehr selten von Ärzten erkannt bzw. einfach ignoriert. Nur sehr wenige Ärzte erkennen diese Tatsache als wahren Grund für die Problematik der Bindegewebeschwäche und behandeln sie dementsprechend. Die meisten Ärzte raten aber weiterhin zu gesunder Ernährung und mehr Sport. Alles schon in der Praxis als Coach erlebt. So wird Frauen mit vorbildlicher Ernährung und täglichen Sporttreibens dazu geraten noch mehr Sport zu treiben und gesund zu essen… Natürlich haben auch Ärzte ihr Eigeninteresse und wollen lieber teure Laserbehandlungen an den Mann bzw. die Frau bringen. Viele Frauen haben sicherlich schon die Anti-Baby-Pille probiert und festgestellt, dass nach der Einnahme schnell eine Gewichtszunahme und eine weitere Verschlechterung des Bindegewebes festzustellen war. Hier ein interessanter Artikel: Die Anti-Baby-Pille: Der Dickmacher Nr. 1 Dies ist darauf zurückzuführen, dass die meisten dieser Produkte synthetische Östrogene beinhalten.

Die Lösung

Man muss natürlich darauf achten sich richtig zu ernähren und das entsprechende Krafttraining durchzuführen. Geschenkt wird nichts im Leben und schon gar nicht wenn es darum geht seinen eigenen Körper zu verändern. Was bringt es aber, wenn wir uns perfekt ernähren und regelmässig unser Training ausführen, aber unsere Hormone nicht mitmachen? Oder noch schlimmer sogar die Anti-Baby-Pille einnehmen? Es bringt gar nichts für unsere Bindegewebeschwäche! Natürlich werden wir stärker, ausdauernder und fühlen uns wohl auch gesünder. Aber so richtig wohl wird es uns trotzdem nicht sein, denn wir wollen doch unsere Bindegewebeschwäche loswerden. Die Hormone regulieren unseren Körper. Machen sie nicht mit, dann funktioniert nichts. Leidet jemand unter Diabetes Typ 1 und produziert kein körpereigenes Insulin, dann ist es selbstverständlich, dass er vom Arzt Insulin verschrieben bekommt. Leidet jemand unter einer Schilddrüsenunterfunktion, dann ist es genauso selbstverständlich, dass eine entsprechende Substitution mit dem passenden Medikament verordnet wird. Leidet aber jemand unter einem Mangel an Androgenen, dann wir dies schlichtweg von der Ärzteseite ignoriert. In den USA sieht das bereits anders aus. Hier werden entsprechende Behandlungen angeboten. Leider steckt die Behandlung mit entsprechenden Präparaten hierzulande noch in den Kinderschuhen. In den meisten Fällen ist aber eine Einnahme der Anti-Baby-Pille verantwortlich für eine Östrogen-Dominanz und folglich schwachem Bindegewebe. Verzichtet auf die Einnahme der Pille und gebt eurem Körper damit die richtigen hormonellen Voraussetzungen um die Bindegewebeschwäche zu bekämpfen. Ein regelmässiges intensives Krafttraining gepaart mit einer Mikronährstoff-reichen Ernährung und einer angepassten Diät werden euch dabei helfen.

Fazit

Eine Bindegewebeschwäche hat seine Ursache in einer Dysbalance zwischen Östrogen und Testosteron. Ist diese Balance wiederhergestellt, z.b. durch Absetzen der Anti-Baby Pille, dann legen wir damit den Grundstein um mit Krafttraining und er richtigen Ernährung unsere Cellulite zu bekämpfen. Liegt eine Dysbalance aufgrund einer Stoffwechselstörung vor, dann müssen wir diese von einem Arzt behandeln lassen.
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