Wadenkrämpfe – Wer bekommt Sie, warum und was kann man dagegen tun

20.10.2014
Schätzungen zur Folge leiden 40% der Deutschen unter regelmäßig wiederkehrenden Wadenkrämpfen. Sicher kennen einige von Euch auch die Situation, wenn man nachts vor Schmerz schier an die Decke gehen könnte oder sich im Sport dieser stechende Schmerz zu Wort meldet, der uns kurzzeitig außer Gefecht setzt. Der Wadenkrampf kommt aus dem nichts und genau dahin verschwindet er nach einer gewissen Zeit auch wieder. Als „Allheilmittel“ gegen Wadenkrämpfe ist Magnesium in aller Munde, darum wird bei regelmäßig wiederkehrenden Vorfällen auch gerne mal eine Mangelsituation dieses Elektrolyts angenommen. Wie vielschichtig die Gründe für einen Wadenkrampf sein können, und was man dagegen tun kann erfahrt ihr heute.
Was ist ein Muskelkrampf?
Krämpfe können prinzipiell immer auftreten, tagsüber während körperlicher Aktivität, in Ruhe aber auch abends auf dem Sofa oder nachts im Bett. Generell handelt es sich bei einem Muskelkrampf um eine plötzlich eintretende, schmerzende, nicht willkürliche Kontraktion eines Muskels die in den meisten Fällen von kurzer Dauer ist. Über sog. motorische Einheiten, also Gebilde aus Nervenzelle und Muskelfaser, steuert das Gehirn Muskelbewegungen und sendet hierzu Reize aus, die unsere Muskeln zusammen ziehen lassen. Unwillkürliche Nervenreize können nun dazu führen, dass sich die Muskeln zwar anspannen, die Entspannungsphase aber ausbleibt. Das Resultat ist ein Muskelkrampf. Mehrere Faktoren begünstigen einen Muskelkrampf, ebenso lassen sich Muskelkrämpfe in mehrere Arten untergliedern:- Der parasympathische Krampf tritt am häufigsten auf. Beim Gesunden sind bestimmte Gegebenheiten wie körperliche Überlastung oder auch Schwangerschaft mögliche Auslöser.
- Der symptomatische Krampf resultiert aus einer neurologischen (Nerven) oder internistischen (Organe) Grunderkrankung
- Der idiopathische Krampf lässt sich hinsichtlich der Ursache nicht bestimmen. Man vermutet hier genetische Hintergründe

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