Rob Riches Dopingtest durchgefallen - Hat er wirklich Steroide genommen ?

11.07.2013
Ist Rob Riches beim Drogentest durchgefallen
Die Chancen stehen gut, dass du mittlerweile mit einer ganzen Reihe von Behauptungen in Kontakt gekommen bist, welche zur Zeit speziell durch Social Media und Blogs veröffentlicht werden. Sie besagen Dinge, wie „Rob Riches beim Drogentest positiv“ oder „Rob Riches durch Drogenmissbrauch disqualifiziert“. Manchmal scheint es, dass einige Menschen nicht nur zu schnell etwas publik machen, sondern auch, dass sie ihre Meinung einzig und allein auf Grund von ein paar Tweets oder aber Annahmen von anderen Blogs fundieren. Mir ist es daher überaus wichtig die Gerüchte ebenfalls zu kommentieren und letztlich auch zu berichtigen.Zu allererst, möchte ich den Ablauf der einzelnen Events erklären:
Warum ist Rob Riches positiv getestet worden?
- Am Sonntag, dem 21. April 2013, nach meinem Sieg bei den UKBFF Men´s Physique Competition in Leamington Spa, England, habe ich eine Urinprobe eingereicht.
- Einen Monat später, am 21 Mai 2013, bin ich durch eine E-Mail von UKBFF informiert worden, dass meine Probe positiv auf ein Stimulans getestet wurde. Es wurde von Anfang an eindeutig bestätigt, dass es sich weder um anabole Steroide, noch um irgendeine Form von Wachstumshormonen, sondern ausschließlich um ein Stimulans handelt. Tatsächlich, erwies die Laboruntersuchung, dass ich keinerlei Art von anabolen Steroiden in meinem Blut hatte.
- Dann wurde ich von der UKBFF darüber in Kenntnis gesetzt, dass ich ein offizielles Schreiben von der UKBFF/IFBB mit den AFF Anhängen vom Kings College erhalten werde, und zudem das Recht habe eine weitere B-Probe, auf eigenen (beträchtlichen) Kosten, testen lassen zu können.
- Ich legte sofort Berufung bei der UKBFF ein, da mein Ansehen, sowie der Wettbewerbstitel auf dem Spiel standen. Trotz den Kosten, war ich mehr als bestrebt noch einmal getestet zu werden. Am 31 Mai 2013, versendete ich mein Berufungsschreiben an die UKBFF.
- Am 5 Juli 2013, empfing ich eine Entscheidung von dem UKBFF Anti-Doping Committee (ADC), welches bestätigte, dass ich laut Artikel 2.1. der IFBB Anti-Drogen Regeln ein Anti-Drogen Regelverstoß begangen habe, und das nach Untersuchung des Tatbestandes und der Tatsache eines erstmaligen Vergehens, eine Entscheidung von der UKBFF ADC getroffen wurde, mich für 24 Wochen vom 21 April bis zum 13 Oktober 2013 zu suspendieren. Zuzüglich wurde ich gebeten eine relativ milde Barzahlung für aufgetretene Laborkosten abzudecken.
Zweitens, möchte ich ein paar Worte zur involvierten Substanz verlieren:
Die Substanz war: N-Alpha-Dimethyl-Benzeneethanamin, welches nach meiner Untersuchung in einem von mir eingenommenen Pre-Workout Ergänzungsmittel namens ´Craze´, produziert durch Driven Sports, enthalten ist. Weiter habe ich erfahren, dass diese Substanz als ein Stimulans (S6b) klassifiziert werden kann, welches neben anderen Substanzen auf der 2013 Liste für „Verbotene Substanzen“ der World Anti Doping Agency (Wada) genannt wird.![AAF-RobRichesFitness[1]](http://www.fitnessfreaks.com/wp-content/uploads/2013/07/rob-riches-dopingtest-150x150.jpg)
![Craze-pre-workout[1]](http://www.fitnessfreaks.com/wp-content/uploads/2013/07/Craze-pre-workout1-150x150.jpg)
Drittens, möchte ich meine eigene Anmerkung und Meinung hinsichtlich der Situation, wie auch dem allgemeinen Gebrauch von verbotenen Substanzen kund tun.
Ich glaube diese Kommentare geben meiner Aussage, die Substanz unbewusst eingenommen zu haben, zusätzliche Glaubwürdigkeit:- Mein erster Stichpunkt, dem bezüglich ist über meine grundsätzliche Einstellung hinsichtlich verbotener Substanzen. Meine gesamte, öffentliche Positionierung solcher Substanzen betreffend, ist schon seit einigen Jahren weitgehend bekannt. Ich bin immer 100% offen und standhaft in meinen Sichtweise gewesen, und möchte noch einmal offiziell sagen, dass ich niemals bewusst verbotene Substanzen eingenommen habe und auch niemals bewusst einnehmen werde – dies zu tun, würde komplett im Kontrast zu meinen am meist bekräftigten Grundprinzipien stehen. Dies ist eine lang vertretene Einstellung, von welcher ich niemals bewusst abweichen würde.
- Neben meinen genannten Prinzipien, würde ich das Ganze auch nochmal gerne von der Marketing Sichtweise beleuchten. Ich hoffe es ist erkennbar, dass solch ein plötzlicher Umschwung meiner stets bestärkten Denkweise für nur diesen einen Wettbewerb absolut keinen Sinn machen würde, speziell in meiner Position, welche in Reflektion für den gesamten Sport steht. Ein so abrupter Spurwechsel meiner Grundeinstellung zu verbotenen Substanzen würde die Verbindung zu meinen tausenden Anhängern in Gefahr bringen, und würde letztlich meine Position in der Fitness Welt für immer verändern.
- Ich glaube zu tiefst an den Sport und an das Fördern von Gesundheit und Fitness durch alle Bereiche der Gesellschaft – und stimme mit allen Zielen der UKBFF hinsichtlich der Entwicklung des Sports vollends überein. Ich bin dem Verband mit der Absicht beigetreten, loyal und engagiert zu handeln, und bin erpicht die Art Mensch zu sein, die der Verband als exzellentes Beispiel für ein anständigen, hart antrainierten und illegalen-substanzfreien Erfolg hervorhebt – ein Vorzeigebeispiel, das mehr erstmalige Wettbewerbsteilnehmer in den Sport führt. Ich bin stolz darauf Teil dieses Sports zu sein und möchte Newcomer ermutigen. Ich kenne viele Eltern, die auf Grund von verbotenen Substanzen ihre Bedenken darüber geäußert haben, dass ihre jugendlichen Kinder diesen Sport verfolgen. Dank mir, können diese Kinder sagen: „Schau dir Rob Riches an!“, und überreden somit ihre Eltern auch anfangen zu dürfen – so gewinnt der Sport einen weiteren Rekruten. Diesen Standpunkt der UKBFF würde erheblichen Schaden zugefügt werden, wenn ich irgendeine illegale Substanz zu mir nehmen würde. Dies unterstreicht ebenfalls, warum ich niemals bewusst verbotene Ergänzungsmittel als Option sehen würde.



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