Rundrücken: Fehlhaltungen und -stellungen durch Training verbessern?

Jeder Mensch besitzt gewisse muskulären Dysbalancen. Auch die Knochenstruktur unseres Skeletts ist rechts und links von der Wirbelsäule nicht identisch. Ebenso kommt es bei vielen Menschen zu einer Fehlstellung der Wirbelsäule. Die Frage – sind solche „Fehlstellungen“ schlimm? Kann man durch Kraftsport und Training etwas daran verändern? Zu aller erst möchten wir darauf hinweisen, dass es sich bei diesem Artikel nicht um eine medizinische Aussage handelt. Solltest du Probleme mit deinem Rücken und allgemein deiner Haltung haben und bereits über Schmerzen klagen, ist der erste und beste Weg immer der zu deinem Arzt!

Fehlstellungen – was sagt die Wissenschaft?

Es gibt unterschiedlichste Möglichkeiten von Fehlstellungen im menschlichen Körper. Von einer Fehlstellung geht man immer dann aus, wenn es zu einer Abweichung der physiologischen Norm kommt. In der Medizin wird erst dann davon gesprochen, wenn der Patient Einschränkungen durch eine Fehlstellung besitzt. Eine Fehlhaltung wird häufig als Synonym verwendet, beschreibt allerdings prinzipiell nur das sichtbare Ausmaß. An sich werden beide Begriffe allerdings gleichwertig verwendet. Wir möchten diesen Artikel auf eines der bekanntesten Beispiele stützen. Eine der bekanntesten Fehlhaltungen ist der Rundrücken. Der Rundrücken entsteht durch eine dauerhaft falsche Haltung, beispielsweise Jahrelangem vorgebeugten Sitzen, bei einer Muskeldysbalance zwischen Brust- und Rückenmuskulatur oder durch das Alter und dem Abbau von Muskulatur und angeborene Fehlstellungen – das Haltungsproblem wird auch Kyphose genannt und wird unterschiedlich klassifiziert.

Was kann gegen eine solche Fehlhaltung unternommen werden?

Die Ursache der Fehlhaltung spielt hier eine große Rolle. Handelt es sich um ein Wirbelsäulenproblem ist die Korrektur oft nicht möglich. Manchmal kann es zu operativen Erfolgen kommen. In den meisten Fällen ist allerdings eine Operation nicht möglich und sehr riskant und kommt nur dann zum Einsatz wenn es wirklich notwendig ist. Die „normale“ Kyphose, die heute viele Menschen durch die Arbeit am PC und/oder einer schlecht ausgebildeten Rückenmuskulatur besitzen (häufig eine Kombination) ist recht gut behandelbar, auch wenn nicht immer erfolgreich. Prinzipiell besitzt jeder Mensch seine eigene Haltung, die er allerdings durch seine Lebensgewohnheiten beeinflusst. Ein leichter Rundrücken, eine leicht schräge Schulterhaltung, ein leichtes Hohlkreuz usw. müssen nicht unbedingt schlecht sein, sondern sind teilweise genetisch bestimmt und durch Muskelstrukturen und Knochenausbildung vorgegeben. An dieser Stelle sollte man nicht grundlegend von einer Fehlhaltung sprechen bzw. nicht davon, dass es Sinn machen würde diese zu behandeln. Verschlechtert sich allerdings die eigene Haltung über Jahre (darunter zählt nicht das hohe Alter) können Gegenmaßnahmen oft sinnvoll sein und dabei helfen Schmerzen und Fehlhaltung leicht bis mittelmäßig zu korrigieren.

Korrigieren durch Training?

Wie schon angesprochen, kann ein Grund des Rundrückens eine schlecht ausgebildete Rückenmuskulatur sein. In diesem Fall entsteht eine Dysbalance zwischen Rücken- und Brustmuskulatur. Die Schultern werden dementsprechend etwas nach vorne gezogen und es entsteht ein Rundrücken. Nicht selten ist dieses Problem allerdings der Wirbelsäule geschuldet, hier ist der muskuläre Ansatz nicht sinnvoll. Wer seinen gesamten Körper fit hält, sich gesund ernährt und seine Rücken- und die Brustmuskulatur in Balance hält, der wird den Rundrücken vermeiden können (solange dieser muskulär bedingt ist). Bei einem bestehenden Rundrücken durch Dysbalance der Muskulatur kann dagegen trainiert werden. Der Erfolg ist allerdings davon abhängig ob wirklich die Muskulatur am Haltungsfehler schuld ist oder Sehnen/Bänder, Knochen und andere Zusammenhänge eine Rolle spielen. Du kannst dem Ganzen durch Mobility Training, Faszientraining und einer kompletten Stärkung des Körpers entgegenwirken. Durch gezieltes gleichmäßiges Training kannst du demnach deine Haltung gesünder halten und machen. Durch das komplexe Zusammenspiel von vielen Faktoren bei Haltungsfehlern ist allerdings niemals auf eigene Faust zu starten. Insbesondere wenn bereits Einschränkungen und Schmerzen bestehen, sollte das Ganze therapeutisch begleitet werden, auch hier wirst du häufig Krafttraining verschrieben bekommen – allerdings gezielt und mit kontrollierten Gewichten, in Kombination mit Dehnung, Mobility Training und Haltungsvorgaben im Training und im Alltag.

Zum Abschluss!

Können Haltungsfehler durch Training korrigiert werden? Ja und Nein! Es kann durch das Training zu einer Besserung kommen. Studien zeigen leider jedoch auch, dass viele Haltungsschäden sehr multifaktoriell sind und demnach nicht durch das alleinige Verbessern einer muskulären Dysbalance zum Erfolg führen. Oft kann über die Muskulatur auch nicht viel bewirkt werden – denn du darfst nie vergessen, jeder Mensch besitzt eine unterschiedlich Anatomie! Versuche dich immer mobil zu halten und nicht zu lange eine Position einzunehmen, ohne deinen Körper regelmäßig zu bewegen! Autor: Melodie Parker
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